One last Lookback – 2017

One last Lookback – 2017

Hey meine Lieben

Knapp 15vStunden trennen uns noch vom neuen Jahr. Wahnsinn wie schnell das Jahr vorbeigegangen ist, aber ehrlich gesagt bin ich überhaupt nicht traurig darum, denn 2017 war alles – aber nicht mein Jahr. Nun aber mal von vorne .

Januar – März

Viele Vorsätze hatte ich nicht für das neue Jahr, außer weniger Stress auf oder wegen der Arbeit, dafür wieder mehr Zeit für Instagram , den Blog und meine Familie und Freunde nehmen. Eigentlich nichts kompliziertes , wenn man allerdings wie ich nicht ,,Nein,, sagen kann sind es Vorsätze die zum scheitern verurteilt waren. Weil ich letzteres überhaupt nicht mag, musst ich zusehen alles irgendwie unter einen Hut zukriegen.

Der Plan

  • Nachts – Arbeiten
  • Morgens – Schlafen
  • Vormittag – Haushalt und Fotos für Instagram machen
  • Mittags – Mails und Kommentare beantworten, Bilder liken etc.
  • Nachmittag – Zeit mit meinem Zwerg verbringen, Hausaufgaben machen, zum Fußballtraining, Bild hochladen, Abendessen vorbereiten,
  • Früher Abend – Zeit mit meinem Mann und Freunden verbringen, fertig machen für die Arbeit.
  • Die freien Wochenenden wurden mit Citytrips zu geplant.

Ziemlich straffer Plan ? Hmmm andere kriegen das auch hin. Und so wurschtelte ich mich durch die ersten Monate, es lief wie geplant und mein Bester Freund Mr. Coffee stand mir die ganze zeit bei.

April – Juni

Nun ja…. Ich bin kein Roboter und drei bis vier stunden Schlaf pro Tag zerren irgendwann an den Nerven und an der Gesundheit . Ich war gereizt, genervt, gestresst, Dauer erkältet, unzufrieden mit Gott und der Welt und vor allem mit mir.Ich hatte keinen Spaß mehr und schon gar nicht an Instagram.

Um es auf den Punkt zu bringen diese ,,Wir- leben- alle- in- der- perfekten-heilen- Welt ” Plattform hat mich angekotzt und hätte mein Mann mir mein Handy nicht weggenommen, hätte ich meinen Instagram Account gelöscht. Jedes Foto was ich gemacht, und gepostet hab ,hab ich nicht gemacht weil ich es wollte , es war weil ich es musste. Instagram ist so unglaublich schnelllebig und wenn man mal einen Tag kein Foto Postet macht sich das sehr schnell ( danke hier nochmal an den Algorithmus) bemerkbar – zudem mussten ja auch Kooperationen abgearbeitet werden und so hart (aber absolut verständlich) es auch ist, den meisten Firmen ist es egal wie es dir geht.

Anfang Mai hab ich dann langsam gemerkt das ich wirklich am Ende bin. Ich war Müde aber konnte trotzdem nicht einschlafen, geschweige denn länger als zwei Stunden durchschlafen, mein Kreislauf spielte verrückt, im Haushalt blieb immer mehr liegen und wie ich es geschafft hab zu Arbeiten ist mir jetzt gerade ein Rätsel. Auf Instagram hatte ich schon lange kein Foto mehr gepostet, meine Mädels auch nicht mehr getroffen statt dessen war ich eigentlich jede unbeobachtete Minute am Heulen und hab mich wie bescheuert an meinen Mann geklammert.  Ich wusste nicht was mit mir los ist und wie es weitergehen soll. Mein Mann hat mich dann zum Arzt geschleppt, ich dachte gleich gibt’s ein Rezept für Vitamintabletten und dann wird das schon wieder aber nichts da … Raus kam ich -klein wie eine Erbse-  mit einem Gelben Schein der ,,Bis auf weiteres” datiert war und der Diagnose Burnout. Ich hatte so ein Bammel davor es meiner Chefin zu erzählen das ist unglaublich, aber sie war einfach nur verständnisvoll. Eigentlich hätte es jetzt nur noch wieder aufwärts gehen können, tat es aber leider nicht.

Ich saß in meinem kleinen Loch des Selbstmitleids und der Lustlosigkeit fest. Wenn ich nicht gereizt war, war ich am heulen oder am schlafen. Mein Hausarzt wusste nicht mehr weiter als mir mit Stimmungsaufhellern zu drohen. Bei der Drohung ist es zum Glück geblieben denn mein Mann hatte die Idee des Jahres.  Laptop an, Flugbuchen, Kofferpacken und los zum Flughafen.

Juli – September

Es ging nach Mallorca , mit absolut Gemischten Gefühlen. Aber schon nach ein paar Tagen war mein Lachen zurück und es ging mir mit jedem Sonnenstrahl und jeder Welle besser. Ich hatte wieder Spaß, die Tränchen waren getrocknet und ich fing an Instagram zu vermissen… Ich mein irgendjemandem musst ich ja meine 300000 Palmenfotos zeigen. Ich hatte wirklich unglaubliche schöne drei Wochen und wäre am liebsten da geblieben. Aber irgendwann musste das normale Leben auch weitergehen. Dementsprechend stand im August  nach langer zeit mal wieder Arbeit auf dem Programm und neben dem ganz normalen Leben und Instagram  nichts spannendes auf dem Plan. Aber mal ein Monat ohne Katastrophen hat doch auch was oder ?

Mit Vollgas ging es im September für mich nach Köln – nicht um Spaß zu haben sondern für eine Berufliche Weiterbildung die wirklich klasse war – in einem tollen Hotel mit unglaublich tollen Menschen die mir in den zwei Wochen richtig an Herz gewachsen sind und mir beigebracht haben das man nicht Perfekt sein muss um sympathisch und erfolgreich zu sein. Die Prüfung hab ich dann aber doch lieber mit 100% gemacht – Ich Streber.

Oktober – Dezember

Family & Friends on Tour. Oh mein Gott was haben wir uns dabei eigentlich gedacht als wir den Urlaub  gebucht haben.

Man nehme

  • drei Männer,
  • zwei Beste Freundinnen,
  • ein neunjähriger Junge
  • ein zweijähriges zuckersüßes Mädchen
  • eine Insolvente Airline
  • eine Großstadt
  • und massenhaft Touristen

und man hat den Perfekten Chaos Urlaub in Rom .

Schon allein von den Charakteren war das Chaos vorprogrammiert. Dem Besten Freund von meinem Mann ging es nur um Kultur , dem Mann meiner Besten Freundin nur um die Kosten, mir nur ums Shoppen und den zwei Kindern nur um Eis- meiner besten Freundin und meinem Mann war übrigens alles egal, Hauptsache alle vertragen sich und niemand geht verloren. Hach ich liebe so unkomplizierte Menschen …

Verloren hab ich dann doch was in Rom – mein Herz… Auch wenn ich die ersten zweiten Tage permanent am fluchen war ich hab mich unglaublich in die Stadt verliebt und Rom war definitiv mein Highlight in diesem Jahr.

Zurück aus Rom ging’s erstmal munter an die Arbeit und Instagram musste wieder einmal mehr echt zurück stecken , genau wie meine beste Freundin.

Christmas all around im November und Dezember. JA ich liebe Weihnachten aber ich seh es ein – Anfang November schon zu dekorieren war dieses Jahr sehr früh, gestört hat’s auch niemandem.

Die letzten Tage im Jahr hab ich mit ganz viel Zwei bzw. Dreisamkeit verbracht, Zeit mit meinen Freunden & Pizza , “Ich sein” ohne Instagram & Co , was ich wirklich genossen hab.

Es war wirklich kein schönes Jahr und einige Momente der absolute Horror, aber ich habe auch viel dazu gelernt, bin zum ersten Mal an meine Grenzen gestoßen und hab gelernt wie wichtig es ist auf seinen Körper zu hören.

Ein riesengroßes ,,Dankeschön,, auch an euch 🖤 Auch wenn ich manchmal nicht auf jeden Kommentar eingegangen bin… IHR habt mir so oft mit euren süßen Nachrichten und Kommentaren ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, das mir teilweise (so wie jetzt ) Tränchen in den Augenstanden.

An dieser Stelle ist 2017 nun für mich abgeschlossen und ich freue mich riesig auf das neue Jahr.

🖤 2018 – I’m more than ready 🖤

Ich wünsch euch süßen einen guten Rutsch, eine ganz ganz tolle Silvesternacht und den perfekten Start ins neuen Jahr.

Folge:

1 Kommentar

  1. 4. Januar 2018 / 15:14

    Hallo Liebes,
    falls es dich tröstet, mein Jahr war es auch nicht 😀 Aber deins fängt mit Berlin ja zumindest sehr gut an 🙂

    Liebst Linni
    http://www.linnisleben.de

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